Freitag, 1. Juni 2018

Eiskalte Blicke ... mitten ins Herz


Was tust du da? Spinnst du?“, fährt sie ihn an.
Du kommst mit mir mit.“
NIEMALS!“
Oh doch!“
Verschwinde“, faucht sie und trinkt einen Schluck, ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen.
Irritierende Stille breitet sich aus und ihr Kopf zuckt hoch.
Er steht regungslos im Türrahmen und sieht mit vor der Brust verschränkten Armen auf sie hinab. Immer noch dieser unergründliche Gesichtsausdruck. Nein, nicht unergründlich, reserviert. Kalt. Böse. Gefühllos. Zornig. Fies. Sie hasst dieses Gesicht und seine eisigen Blicke.
Ihre Finger krallen sich am Teebecher fest, und sie starrt auf ihre Fingernägel, die unter dem Druck weiß werden. „Verschwinde aus meinem Haus.“
Das habe ich vor, und dich nehme ich mit.“
Ihr Blick zuckt hoch und begegnet dem Polareis in seinem. Seine Sturheit bringt sie zur Weißglut. „RAUS HIER! Verstehst du mich nicht?“
Ohne ihre gekreischte Frage zu beachten, tritt er ein, zieht sich einen Stuhl zurück und setzt sich.
Ich komme aus dem Büro des Sheriffs. Man hat mich verhaftet und verhört, aber ich konnte beweisen, dass ich unschuldig bin. Sam hat mich abgeholt und mir dann sein Auto geliehen.“
Er schweigt, doch Lara hat keine Ambitionen, seine Ausführungen zu kommentieren.
Ich habe noch einmal Glück gehabt“, stellt er trocken fest, „aber ich kann mich nicht darauf verlassen, dass es beim nächsten Mal genauso glimpflich abgeht.“
Er lehnt sich zurück und sieht sie an. Fordernd. Was soll das? Erwartet er Mitleid von ihr? Pah! Lara starrt eisern schweigend auf den Tisch.
Ich hatte mir heute freigenommen, um ein Stück Grasland am Wald für die Pferde einzuzäunen“, berichtet er sachlich und ruhig. „Wenn ich das getan hätte, hätte ich für diesen Tag kein Alibi und säße jetzt in der Zelle. Zum Glück sprang mein Auto am Morgen nicht an. Ich habe den defekten Anlasser ausgebaut und Mr. Walton mitgegeben, der mir freundlicherweise aus der Stadt einen neuen mitbringen wollte. So konnte ich beweisen, dass mein Auto dich nicht angefahren hat.“
Dann ist ja alles gut, und du kannst jetzt gehen.“
Verdammt!“, brüllt er und sie zuckt zusammen.
Er atmet geräuschvoll aus. „Jemand will dir etwas antun. Glaub mir, das wäre mir sehr gerne scheißegal, doch dieser jemand legt es darauf an, mich als Täter vorzuführen, und das ist mir ganz und gar nicht scheißegal.“ Seine Stimme klirrt vor Kälte. „Ich werde nicht noch einmal für etwas in den Knast wandern, was ich nicht getan habe. Deshalb wirst du jetzt mit mir kommen. Ich lasse dich nicht mehr aus den Augen, ich passe so lange auf dich auf, bis dieses Arschloch identifiziert ist.“


Eiskalte Blicke ... mitten ins Herz


Nachdem Lara sich von ihrem brutalen Ehemann befreit hat, konzentriert sie sich auf ihre Arbeit als Geschäftsführerin eines Restaurants in Silver Hill, Montana.
Joshua saß unschuldig im Gefängnis und wird nie wieder einem Menschen trauen. Als er auf Bewährung entlassen wird, nimmt er den von einem Freund vermittelten Job in der Küche eines Restaurants an und macht sich daran, die Ranch seines Vaters wieder aufzubauen.Lara und Joshua - die arrogante kühle Geschäftsfrau und der verbitterte Bad Boy und Cowboy. Geprägt von ihren Lebenserfahrungen hassen sie sich, ohne sich wirklich zu kennen. Verbitterte Herzen prallen eiskalt aufeinander, bis sie sich zum ersten Mal berühren.Als Laras Leben von einem mysteriösen Stalker bedroht wird und Joshua in Verdacht gerät, muss er sie beschützen und den wahren Verbrecher finden, um nicht selbst wieder unschuldig im Gefängnis zu landen ...
Ein Romantic Suspense-Roman. 



erscheint im Juni, Vorbestellung als Ebook in den Shops schon möglich